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Was ändert?

Ein neuer Absatz 2 im Nidwaldner Planungs- und Baugesetz wird verankert.

Art. 135 Behindertengerechtes Bauen

1(bisher) Neue öffentlich zugängliche Bauten und Anlagen im Sinne der Behindertengleichstellungsgesetzgebung sind so zu gestalten, dass sie auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich und benützbar sind. Bestehende öffentlich zugängliche Bauten und Anlagen sind bei Erneuerungen den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderungen anzupassen.

Neuer Absatz 2
Bei Neubauten von Wohngebäuden mit vier bis acht Wohneinheiten müssen die Einheiten für Menschen mit Behinderungen zugänglich gemacht werden können. Der Zugang und das Innere der einzelnen Wohneinheiten muss an deren Bedürfnisse anpassbar sein.

3(bisher) Bei Wohngebäuden mit mehr als acht Wohneinheiten müssen alle Einheiten für Menschen mit Behinderungen zugänglich sein. Das Innere der einzelnen Wohneinheiten muss an deren Bedürfnisse anpassbar sein.

4(bisher) Gebäude mit mehr als 30 Arbeitsplätzen müssen für Menschen mit Behinderungen zugänglich und im Innern an deren Bedürfnisse anpassbar sein.

Unterstützen Sie unsere Initiative!

Damit im Wohnbereich hindernisfreier geplant wird, möchten wir das Nidwaldner Baugesetz anpassen.

Werden Sie aktiv und unterstützen Sie unsere Initiative!

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Wir verwenden Ihre Adresse nur für diese Initiative und geben sie nicht weiter. Versprochen!
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Die Initiative "Hindernisfreier Wohnen" bringt folgende Verbesserungen:

Die Initiative hilft im Alter

Bis 2035 sind in NW 13'700 Personen über 65-jährig

Wer heute hindernisfrei plant, kann seine Wohnung auch im hohen Alter geniessen!

Wir alle hoffen, dass wir nie einen schweren Unfall erleiden, aber wir alle werden älter.
Jeder von uns wird altersbedingte Einschränkungen oder eben Behinderungen haben.


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Sie ist liberal und günstiger für die Staatskasse

Hindernisfreies Planen spart Kosten

Wenn jeder seine vier Wände hindernisfrei plant, dann braucht es später weniger teure Heimplätze!

Unsere Intiative setzt auf Eigenverantwortung.
Der Vermieter erstellt den Grundriss anpassbar.
Die Finanzierung von individuellen Anpassungen in Mietwohnungen bleiben Sache des Mieters.


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Die Initiative ist tragbar

Vorausdenken wie ein Schachspieler

Hindernisfrei planen erhöht die Wohnqualität und muss unbedingt beachtet werden. Davon profitieren alle Menschen.

Anpassbarer Wohnungsbau ist möglich ohne Mehrkosten, wenn frühzeitig bei der Planung die Grundrisse beachtet werden. Dies belegt eine Nationalfondsstudie.

Hingegen gewährleisten anpassbare Wohnungen eine vielfältige Nutzbarkeit für alle Lebensphasen.
Die geforderten Masse sind beim heutigen Standard im Wohnungsbau aber üblich und bieten einen entsprechenden Mehrwert für die Bewohner. Denken Sie auch an Brandschutz, Zügeln, Möblierung, etc.

Positiver Nebeneffekt ist, dass sich die Verkäuflichkeit und Vermietbarkeit solcher Wohnungen verbessert, da auch ältere Personen länger in diesen Wohnungen bleiben können.

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Unsere Initiative ist zeitgemäss

„Wer heute das hindernisfreie bzw. behindertengerechte Bauen nicht mit einbezieht, ist nicht von dieser Welt.„

Jacques Herzog, Herzog & de Meuron Architeken, Basel

Weil in Nidwalden auch Nicht-Fachleute ein Haus planen dürfen, ist es umso wichtiger, dass dank unserer Initiative auch bei kleineren Mehrfamilienhäusern, auf Hindernisfreies Bauen geachtet wird. Dies ist im Sinn für unsere Gesellschaft.

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75% der Gesuche sind nicht hindernisfrei!

Die Erfahrung der Beratungsstelle des Vereins Hindernisfrei Bauen zeigt, dass rund 75% aller Gesuche für angeblich hindernisfreie Bauten noch angepasst werden mussten!
Trotz Eigenverantwortung und Normen der SIA!
Das neue Gesetz ohne unsere Regelung ist ein Rückschritt!

Wenn nur noch Mehrfamilienhäuser ab 8 Wohnungen überprüft werden, wer bemerkt und korrigiert dann diese "Baumägel" in Zukunft noch?

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Die Initiative macht neue Wohnungen besuchbar

Könnte Mona Lisa im Rollstuhl Sie besuchen?

Wenn Ihre Wohnung die Mindestanforderungen unserer Initiative entspricht, dann können Sie auch jemanden im Rollstuhl auf Besuch empfangen. Denken Sie zum Beispiel an Ihre betagten Eltern.

Ist Ihre Wohnung für einen Gast im Rollstuhl besuchbar?