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Eine Chance verpasst!

27% sagten am 5. Juni JA zur Initiative

Wir sind enttäuscht, dass nicht mehr unserer Initiative zugestimmt haben.

Nidwalden hat mit dem heutigen NEIN eine Chance verpasst! Wir mussten leider feststellen, dass viele Leute, vor allem in politisch engagierten Kreisen, unsere Argumente gar nicht wirklich zur Kenntnis nahmen bzw. gar nicht hören wollten. Man war schlicht dagegen, aus welchen - zum Teil sogar tatsachenwidrigen - Gründen auch immer.
Individuelle Freiheiten wurden höher gewichtet als Vernunft, soziale Nachhaltigkeit und gesamtgesellschaftliche Kosten.

Wir sind sicher, dass der eine oder andere in vielleicht fünfzehn oder zwanzig Jahren denken wird: es wäre doch super, wenn meine Wohnung/mein Haus anpassbar gebaut worden wäre! Zu spät – leider.

Allen, die uns in irgend einer Weise unterstützt haben, sei es finanziell oder sonstwie, danken wir an dieser Stelle ganz herzlich. Ihr und unser Einsatz war trotz allem nicht nutzlos: vielen Leuten wurde erst im Rahmen unserer Kampagne bewusst was es heisst in der Bewegungsfreiheit durch unnötige architektonische Hindernisse eingeschränkt zu sein.

  • Thomas Z'Rotz
    als Betroffener
  • Erwin Schlüssel
    Präsident des Initiativ-Komitee
  • Thomas Z'Rotz
    Präsident Verein Hindernisfrei Bauen

Neuigkeiten

«Wir würden eine Chance verpassen» NIDWALDEN · Hindernisfreier Bauen spart unter dem Strich Geld, ist Erwin Schlüssel vom Initiativkomitee überzeugt. Dem 5. Juni blickt er zuversichtlich entgegen. Interview Matthias Piazza

Botschaft des Regierungsrates Hauptargumente gegen die Initiative und unsere Antworten

Knapper BUL Entscheid Äusserst knapp lehnt die Kommission die Volksinitiative für hindernisfreieres Bauen ab. Die Minderheit der Kommission erachtet die Forderung des Komitees als moderat und gerechtfertigt . ...

Initiative ist eingereicht Hindernisfreie Wohnungen sind ein Bedürfnis. Am 18. Juni überreichten wir dem Landratssekretär Armin Eberli 942 Unterschriften.

Standaktion in Stans Bei der Unterschriftensammlung stossen wir auf grosses Interesse und sehr viel Sympathie für das Anliegen. ...

Unsere Initiative ..
.. ermöglicht Selbständigkeit auch im hohen Alter
.. hilft Kosten sparen
.. fördert die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Das Problem

Mit dem neuen Baugesetz müssen nur Mehrfamilienhäuser mit mehr als acht Wohnungen hindernisfrei gebaut werden.
In unserem ländlichen Kanton Nidwalden gibt es wenig so grosse MFH!
-> Das Gesetz greift nicht, weil die meisten MFH nicht unter dieses Gesetz fallen.

Unser Vorschlag

Mehrfamilienhäuser mit 4 bis 8 Wohnungen sollen so gebaut werden, dass sie später auch von Personen mit alters- oder behinderungsbedingten Einschränkungen bewohnt oder besucht werden können.

  • 80cm-Türen, mindestens 1.20m-Korridore.
  • WC: mindestens 1.70m breit, damit es mit Rollstuhl benutzt werden kann.
  • Zugang zur Wohnung ohne Treppen oder das Treppenhaus muss so geplant werden, damit später ein Treppenlift eingebaut werden kann.

Wenn diese Punkte erfüllt sind, dann ist eine Wohnung «anpassbar hindernisfrei» gebaut.
Das bedeutet, dass allfällige noch vorhandene Hindernisse ohne grosse Eingriffe beseitigt werden können.

Unterstützen Sie unsere Initiative!

Damit im Wohnbereich hindernisfreier geplant wird, möchten wir das Nidwaldner Baugesetz anpassen.

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Weitere Informationen

Warum eine Initiative? Gute Argumente für unsere Initiative

Was heisst "anpassbar"? Drei Anforderungen damit eine Wohnung auch für Personen im Rollstuhl besuchbar ist

Was ändert? Text der Initiative

Komitee Diese Personen engagieren sich im Initiativ-Komitee